Gesucht wird der 23. Mann

... denn ohne Schiri geht es nicht!

 
 

Du interessierst Dich für die Ausbildung zum Schiedsrichter? Doch wie alt muss ich mindestens sein, wo kann ich mich anmelden und wie umfangreich ist die Ausbildung? Mit den nachfolgenden Stichpunkten werden Voraussetzungen, Ausbildung und weitere wichtige Fragen beantwortet.

Mindestalter

Die Schiedsrichter-Ordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) empfiehlt ein Mindestalter von 12 Jahren. In einzelnen Landesverbänden wird hiervon abgewichen. Im Saarland zu Beispiel ist das Mindestalter 14 Jahre.


Weitere Voraussetzungen

Die Schiedsrichter-Bewerber müssen Mitglied in einem Fußballverein sein (u.a. damit Versicherungsschutz besteht). Interesse am Fußball haben und die Einsatzbereitschaft mitbringen, jährlich mindestens 20 Spielleitungen zu übernehmen und an Weiterbildungsveranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr teilnehmen.


Ausbildung

Je nach Landesverband 20 bis 50 Unterrichtsstunden im Zeitraum von drei bis zwölf Ausbildungstagen innerhalb von einer Woche bis sechs Wochen. Dabei Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln. Im Saarland an zwei Wochenenden


Prüfung

Schriftliche (Beantwortung von Regelfragen) und auch körperliche Prüfung (1200 m, 50 m, 100 m)


Einsätze

Nach der Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Seniorenbereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt in der Anfangsphase möglichst durch die Betreuung von erfahrenen Kollegen (sogenannte "Paten").


Aufstieg

Bei Eignung können ggf. auf Kreis- und Bezirksebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab den Spielklassen der Landesverbände benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichterbeobachter festgestellt.


Finanzen

Die Sportkleidung wird in der Regel vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt. Daneben gibt es, abhängig von den Spielklassen, Aufwandsentschädigungen zwischen 5 € (bei Schülerspielen), 300 € (bei Regionalliga-Spielen), 750 € (bei Drittliga-Spielen), 2.000 € (bei Zweit-Bundesligaspielen) und 3.800 € (bei Bundesligaspielen)

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